Man lebt nicht nur von Brot allein

Dokumentarfilm, Länge ca. 85 Minuten, 2006

Regie/Kamera/Schnitt: José Rodríguez
Produktion: Hüseyin Ertunc, Ibrahim Cindark
Buch: Maria Alexopoulou, Ayse Saçar, Aynur Usal-Reiter
Musik: Abd-El Azim
Mit: Zaide Akincir, Giovanni Corbari, Angeliki Gountenidou,
Hüseyin, Güler, Kemal Hodcic, Rosa Schmidt

Ab Mitte der 1950er Jahre warb Deutschland Millionen von sogenannten
„Gastarbeitern“ an. Denn das ‚deutsche’ Wirtschaftswunder benötigte viele
ausländische Arbeitskräfte, die einige Jahre arbeiten und dann wieder zurückkehren
sollten. Aber ein Teil von ihnen blieb hier, auch wenn sich ihnen Deutschland nur
ungern als Heimat anbot.Im Film „Man lebt nicht nur von Brot allein“ geben sechs „Gastarbeiter“ dieser ersten Migrantengeneration - alle unterschiedlicher Herkunft
(bosnisch, griechisch, italienisch, kurdisch, spanisch und türkisch) - in oral
history-Interviews Einblicke in ihre Biographie: Sie erzählen über ihre Ankunft in
der Fremde und das Leben im Wohnheim, über ihre Arbeit, Ängste, Hoffnungen,
fehlender Anerkennung, Rückkehrabsichten und über die Sehnsucht nach Leberknödeln.
Nicht zuletzt berichten sie über ihre neue Heimat Deutschland und den Wunsch,
hier auch begraben zu werden. Sie blicken zurück auf ihr eigenes Leben - und
auf ein halbes Jahrhundert unbekannte bundesdeutsche Zeitgeschichte.


Trailer zum Film (.wmv, 3,85 MB)